Moxibustion



Die Moxatherapie behandelt und beugt Krankheiten vor, indem man Akupunkturpunkte durch brennende Beifußblätter erhitzt. Diese Wärme dringt in die Muskulatur ein, reizt das Gewebe und regt auf diese Weise die Blut- und Energiezirkulation in den Meridianen an. Das Rohmaterial für diese Methode liefert sehr lange gelagertes Beifußkraut (Artemisia vulgaris).


Es gibt verschiedene Arten der Anwendung: direkte und indirekte Anwendungen, das Abbrennen von Moxakegeln auf der Haut, die Moxazigarre, das Moxaöfchen oder die Moxapflaster.
Ich wende zur Behandlung die Moxazigarre und die Moxapflaster an.

 

Die Moxazigarre (in dünnes Papier gerollte Stangen aus Moxa) wird angezündet und ich nähere die glühende Spitze dem Therapiepunkt auf ungefähr einen halben Zentimeter. Wenn der Patient ein deutliches Hitzegefühl spürt, entferne ich die Spitze kurz. Die Prozedur wird wiederholt, bis die Haut am Therapiepunkt deutlich gerötet ist.

Oder ich benutze die Moxapfeife und fahre damit die ausgewählten Meridiane ab.

 

Die Moxapflaster werden auf bestimmte Hautbereiche/Akupunkturpunkte/Energietore aufgeklebt und verbleiben dort bis zu 12 Stunden. Durch die enthaltenen Kräuter erzeugen sie Wärme, steigern Durchblutung und Energiefluß, lösen Verspannungen und lindern/stillen Schmerzen, etc.